27. Februar 2012

Losar 2012 - Bitte um Unterstützung

Tashi Delek - 

Vor vielen Jahren verließ ich mein Kloster in Tibet, um den Dharma in den westlichen Ländern zu verbreiten. Ich verbrachte die meiste Zeit des Jahres damit, in der Welt herum zu reisen und hatte kaum die Möglichkeit in mein Heimatland zurück zu kehren. 
Viele von Euch haben Geschichten von wunderschönen Hochplateaus gehört, aber nur wenige haben verstanden wie gefährdet diese mittlerweile sind.

Durch die Großzügigkeit vieler Studenten, konnte ich 1998 nach Tibet zurückkehren und mit dem Bau von vier Schulen, die Hoffnung von acht Dörfern zu erfüllen. Heutzutage kämpfen diese Schulen damit, ihre Programme aufrecht zu erhalten, da es an stetigen Spenden mangelt. 

Seit der Eröffnung der Schulen, erfreuen sich die Gemeinschaften an wachsender Bildung in Tibetisch, Chinesisch, Englisch und Mathematik, ...sie werden auf die moderne Welt vorbereitet, in welcher sie leben, während sie unser tibetisches Kulturerbe und die Religion erhalten.
Durch die Schulen erhalten die Kinder jeden Tag zwei nahrhafte Mahlzeiten und warme Kleidung. Zusätzlich nehmen sie an gemeinsamen kulturellen Aktivitäten teil, wie Tibetischer-Gesang und -Tanz.
Die Schulen folgen dem Zeitplan der nomadischen Eltern in den Dörfern, so dass die Kinder zu Hause leben, ihren Familien bei den traditionellen Hausarbeiten helfen und sich mit den Herden bewegen können, wie es nötig ist.

Während dieser schwierigen, wirtschaftlichen Zeiten, sehen sich die Schulen mit Finanzierungsproblemen konfrontiert und den Schulbetrieb am Laufen zu halten und an die Regierungsstandards anzupassen, wurde zu einer Qual. 
Diese Dorfschulen sind äußerst wichtig für das Überleben der tibetischen Kultur und jeder gespendete Euro wird von großem Nutzen sein.

Da ich diese Kinder, Lehrer, Köche und alle die für diese Schulen arbeiten, tief in mein Herz geschlossen habe, bitte ich hiermit jeden von Euch über eine finanzielle Unterstützung für diese Schulen nachzudenken. Meine Hoffnung ist, dass die weltweite Sangha diese Gelegenheit nutzt, den tibetischen Sangha-Brüder und -Schwestern zu helfen. Eure Großzügigkeit wird dazu beitragen, dass diese Gemeinschaften sich des Friedens, der durch Bildung entsteht, erfreuen. 

Danke für Eure mitfühlende Berücksichtigung dieser Angelegenheit,

H. E. Garchen Rinpoche- 2012

[Anmerkung: weitere Informationen auch über ASIA Deutschland e.V. 
              http://www.asia-ngo.de/yishin.html 
Begünstigter:
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Institut:
Verwendungszweck:
   Förderverein ASIA Dtld. e.V.
   223 970 61
   702 501 50
   Kreissparkasse München Starnberg
   Spende Yishin Khorlo Schule                 ]
 


Spenden können per Scheck eingezahlt werden bei:
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5007 Cedar Ave. Philadelphia, PA 19143
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Erinnerungen der Gütigkeit, des Mitgefühls und Deiner eigenen wahren Natur, von Seiner Eminenz Garchen Rinpoche.

Übersetzungs copyright der deutschen Fassung © 2011 Daniela König.
Übersetzungs copyright der englischen Fassung © 2011 Ina Bieler.
Die Zitate können an Freunde weitergeleitet werden, aber alle anderen Rechte sind vorbehalten.


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Losar 2012 
Tashi Delek-

Many years ago, I left my monastery in Tibet in order to spread the dharma in Western countries. I spend much of my year traveling around the world and rarely have the opportunity to return to my homeland. Many of you have heard stories of the beautiful high plateaus of Tibet, but very few understand how endangered it has become.

      In 1998 through the generosity of many students, I was able to return to Tibet and fulfill the aspirations of 8 villages, by building 4 schools. Today these schools struggle to retain their programs, due to a lack of steady funding.

      Since the opening of the schools, the communities enjoy increasing literacy in Tibetan, Chinese, English and math, preparing them to cope with the modern world in which they live while preserving the traditions of our Tibetan heritage and religion. Through the schools the children receive two nourishing meals each day and warm clothes, plus they participate in shared cultural activities, such as Tibetan singing and dancing. The schools follow the schedules of the nomadic parents in the villages, so that the children can live at home and help their families with traditional chores and move with the herds as needed.

      During these difficult economic times, the schools have faced funding difficulties and keeping the schools open and up to government standards has been a struggle. These village schools are crucial for the survival of Tibetan culture and each dollar donated will be of great benefit.

      Because I hold the children, teachers, cooks and everyone who works for the schools deeply in my heart, I am asking each of you to consider giving financial support to these schools. It is my hope that my worldwide sangha will take the opportunity to support our Tibetan sangha brothers and sisters. Your generosity will help ensure that these communities enjoy the freedoms allowed through education.


Thank you for your compassionate consideration of this matter,


H. E. Garchen Rinpoche- 2012

Donations may be made payable by check to:
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Reminders of Kindness, Compassion, and Your Own True Nature by Kyabje Garchen Rinpoche

Translation copyright © 2012 Ina Bieler. All rights reserved.
The quotes may be forwarded to friends, but all other uses are reserved.

5. Februar 2012

Die Basis von Meditation und Achtsamkeit


Meditation bedeutet erst die Natur des Geistes zu erkennen und sich dann an sie zu gewöhnen.
Als erstes musst Du die grundlegende Natur des Geistes verstehen. Dieser Geist ist ein einziger Grund innerhalb dessen wir eins sind. 
Sobald Du die Natur des Geistes realisiert hast, musst Du sie immer aufrecht erhalten, sie wahren, ohne Ablenkung. Sich an dieses vorhandene Bewusstsein zu gewöhnen ist Meditation.
Ganz egal welche äußeren Bedingungen auftauchen können, ob Glück oder Leid, solltest Du Dich niemals von diesem klaren Bewusstsein wegverirren - das alles was erscheint erkennt. Du solltest achtsame Aufmerksamkeit bei all Deinen Aktivitäten praktizieren; dies ist das vollendete Verhalten.
Die Sichtweise, die Meditation und die Durchführung sind alle Geist - die grundlegende Natur.
Es gibt immer viele Gedanken, die aufsteigen, aber Gedanken sind vergänglich; sie kommen und gehen. Der Geist aus welchem sie entstehen, wie auch immer, ist fortbeständig wie der Raum; er kommt und geht niemals. Er ist immer da, war immer da, und wird auch immer da sein. Er ist wie der Raum, ein gigantischer Ozean, oder ein Spiegel. Er geht niemals irgendwohin, genauso wie der Raum.
Deswegen halte Dich nicht an temporäre Gedanken. Ganz egal wie sehr Du an ihnen hängst, Du wirst sie überhaupt nicht halten können, da sie von Natur aus impermanent sind.
Beobachte stattdessen das was niemals fortgeht, die klare, wissende Bewusstheit, die alle entstehenden Gedanken erkennt. Diese Bewusstheit ist der Dir innewohnende Buddha; sie ist Deine wahre Natur.
Egal welche Gedanken entstehen, ob negative Gedanken, Trauer, belastende Gefühle, folge ihnen nicht, aber fahre fort sie mit Achtsamkeit zu beobachten. Wenn diese Achtsamkeit aufrecht erhalten wird, werden auftauchende Gedanken sich ganz natürlich wieder zerstreuen, ohne die Notwendigkeit sich von ihnen abzuwenden.
Diese Achtsamkeit sollte aufrecht erhalten werden, nicht nur in Meditationssitzungen, sondern auch während all Deiner Aktivitäten. Ganz egal was Du erlebst, Glück oder Leid, beeinträchtigt dies Deine Achtsamkeit nicht; sie ist immer so wie sie ist. Diese Grundnatur ist die Buddhanatur und jedes Lebewesen besitzt sie.
Als Ergänzung solltest Du jeden Tag "The Ganges Mahamudra" von Tilopa lesen; dies wird Deine Meditation unterstützen.
Außerdem solltest Du jeden Tag "die 37 Bodhisattvaübungen" lesen; dies wird dein Wohlverhalten fördern. 
Am aller wichtigsten ist es Bodhicitta zu kultivieren, Liebe und Mitgefühl, in all Deinen Aktivitäten. Ohne Mitgefühl wirst Du niemals die Natur des Geistes verstehen. Ohne Mitgefühl ist der Geist wie verdrecktes Wasser. Das Wasser ist getrübt und Du bist unfähig seine wahre klare Natur zu sehen. Wenn Du Mitgefühl anwachsen lässt, dann wirst Du die Natur des Geistes sehr einfach verstehen.  
 

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Erinnerungen der Gütigkeit, des Mitgefühls und Deiner eigenen wahren Natur, von Seiner Eminenz Garchen Rinpoche.

Übersetzungs copyright der deutschen Fassung © 2011 Daniela König.
Übersetzungs copyright der englischen Fassung © 2011 Ina Bieler.
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Meditation means to first recognize and then habituate to the nature of mind. First you must understand the basic nature of mind. This mind is a single ground within which we are one. Once you have recognized the nature of mind, you must always sustain it, uphold it, without falling into distraction. To habituate this present awareness is meditation. No matter what external condition may arise, happiness or suffering, you should never stray from this clear awareness that recognizes everything that arises. You should practice mindful awareness in all your activities; this is the perfect conduct. The view, the meditation, and the conduct are all mind, the single ground. There are many thoughts that always arise, but thoughts are impermanent; they come and go. The mind from which they arise, however, abides like space; it never comes and goes. It is always there, it has always been there, and it will always be there. It is like space, or a vast ocean, or a mirror. 
It never goes anywhere, just like space. Therefore, do not cling to the temporary thoughts. No matter how much you cling to them you cannot actually hold on to them, as they are impermanent by nature. Rather, observe that which never goes away, the clear knowing awareness that recognizes all the thoughts arising. This awareness is the buddha within you; it is your true nature. Whatever thoughts arise, negative thoughts, sadness, afflictive emotions, do not follow them but continue to observe with mindfulness. When this mindfulness is sustained, arising thoughts will naturally dissipate without the need to abandon them. This awareness must be upheld, not only in meditation sessions, but also during all your activities. No matter what you experience, happiness or suffering, it does not affect your awareness; it always is as it is. This nature is buddha nature, and every being has it. 
In addition, you should read "The Ganges Mahamudra" by Tilopa every day; this will support your meditation. You should also read "The Thirty-Seven Bodhisattva Practices" every day; this will support your conduct. What is most important is to cultivate bodhichitta, love and compassion, in all your activities. Without compassion you will never understand the nature of mind. Without compassion, the mind is like dirty water. The water is cloudy, and you are unable to see its true clear nature. If you give rise to compassion, then you will understand the nature of mind very easily.

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Reminders of Kindness, Compassion, and Your Own True Nature by Kyabje Garchen Rinpoche 

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15. Januar 2012

Der Umgang mit Leid

Es gibt keine größere Negativität, als Selbstmord zu begehen--man kreiert einen sehr starken Anlass für intensives Leiden, wenn man sich das eigene Leben nimmt.

Du musst verstehen, dass alles Leid seinen Sitz im selbstanhaftenden Geist hat. Wenn Du versuchst Deinen Körper zu wechseln, resultiert das nicht darin, dass Dein Geist damit gewechselt wird--Du kannst Deinem Geist nicht entkommen.
Selbstmord zu begehen führt sogar zu weit größerem Leid, als dem, dass Du jetzt erfährst; es wird Dir nicht gelingen nur Dein Leid auszulöschen. Du hast Dein Karma und Deine Lebensdauer. Du musst Deinem Karma erlauben sich selbst auszuspielen ...und nicht Dein Leben zu einem verfrühten Ende bringen. Darüber hinaus ermordest Du durch das töten des Körpers Millionen von Lebensformen, die in Deinem Körper leben, ...und Du eignest Dir das negative Karma an, das daraus resultiert.

Du solltest lieber Deinen Geist transformieren.
Wenn Du leidest, dann praktiziere Tonglen; übernimm das Leiden der Anderen und denke, dass durch Dein Leiden ihres aufgelöst wird.
Jedes Leid ist befristet; so wie bedingtes Glück.
Der Geist muss bei unbeständigen Gegebenheiten Stabilität darin erlangen, unbewegt zu bleiben.
Es ist niemals zu spät mit dem Praktizieren zu beginnen. Wir sind seit anfangslosen Zeiten in Samsara umhergewandert und an irdendeinem Punkt müssen wir beginnen zu praktizieren.

Ärgere Dich nicht darüber wie viel Zeit Du seit Äonen in der Vergangenheit, vergeudet hast-- Beginne jetzt zu praktizieren und Du wirst frei von Bedauern sterben.
Was Du von jetzt an tun wirst ist von größerer Bedeutung.
Wenn Du Dich in Deinem Körper krank fühlst, dann sende Deinen Geist in die Weite des Raumes; fixiere Dich nicht auf den Körper. Trenne den Geist vom Körper und Ruhe [in der Weite] des Raumes.
Du kannst auch Tara [in der Weite] des Raumes visualisieren und ihr Mantra rezitieren.
Ich persönlich habe viele Schmerzen, aber wenn ich mich nicht auf sie fixiere, ...wenn ich meinen Geist hinaus in den Raum sende und meditiere, fühle ich sie nicht.
Nur wenn ich beginne über sie nachzudenken, dann fühle ich den Schmerz wieder.

Du solltest darüber hinaus denken, dass Dein eigenes Leid sehr klein ist im Vergleich zum Leid solch vieler anderer fühlenden Wesen.
Zum Beispiel wurde ich im Gefängnis für zwanzig Jahre gefangen gehalten, ...und Du könntest das ein Problem nennen, aber nicht ein einziges Mal  habe ich darüber nachgedacht, wann ich wohl freigelassen werde. Ich praktizierte nur Tara, Tag um Tag, und habe es bleiben lassen über Selbstmord nachzudenken, ...ich war sogar durchaus fröhlich in meinem Geist.

Wenn Du frei von Leid werden möchtest, dann musst Du Deinen Geist ändern, nicht Deinen Körper.
Bete zu Tara die ganze Zeit und rezitiere ihr Mantra, damit Du sie niemals vergisst.
Dann kann auch ich Dir helfen, da ich immer Tara praktiziere.
Wann auch immer Du Schmerz und Schwierigkeiten erfährst, denke eins-gerichtet an Tara.

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Erinnerungen der Gütigkeit, des Mitgefühls und Deiner eigenen wahren Natur, von Seiner Eminenz Garchen Rinpoche.

Übersetzungs copyright der deutschen Fassung © 2011 Daniela König.
Übersetzungs copyright der englischen Fassung © 2011 Ina Bieler.
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There is no greater negativity than committing suicide--one creates a very powerful cause of intense suffering by taking one's own life.

You must understand that all suffering has its seat in the self-grasping mind. When trying to exchange your body, it does not result in exchanging your mind--you cannot escape from your mind. Committing suicide leads to even greater suffering than you experience now; you will not be able to just erase your suffering.

You have your karma and your lifespan. You must allow your karma to play itself out and not bring an end to your life prematurely. Moreover, by killing one's body you are killing billions of life-forms living within your body, and you acquire the negative karma of that.

You should rather transform your mind. When you are suffering, practice tonglen; take on the suffering of others and think that by you experiencing suffering they will be released. All suffering is temporary; so is conditional happiness. The mind must gain stability in being unmoved by impermanent circumstances. It is never too late to begin to practice. We have wandered in samsara since beginningless time, and at some point we must begin to practice.

Don't worry about how much time you have wasted for eons in the past--begin to practice now and you will die free of regrets. What you do from now on is more important. When you feel sick in your body, send your mind out into space; do not fixate on the body. Separate the mind from the body and rest in space. You can also visualize Tara in space and recite her mantra. I personally have many pains, but if I do not fixate on them, if I send my mind out into space and meditate, I do not feel them. Only when I begin to think about them do I again feel the pain.

You should moreover think that your own suffering is quite small compared to the suffering of so many other sentient beings. For example, I was kept in prison for twenty years, and you could call this a problem, but not one time did I think about when I would be released. I just practiced Tara day by day, and let alone not thinking of suicide, I was actually quite happy in my mind. If you want to become free of suffering, you must change your mind, not your body. Pray to Tara all the time and recite her mantra, so you never forget about her. Then I can also help you, as I am always practicing Tara. Whenever you experience pain and difficulty, think of Tara single-pointedly.

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Reminders of Kindness, Compassion, and Your Own True Nature by Kyabje Garchen Rinpoche

Translation copyright © 2012 Ina Bieler. All rights reserved.
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2. Januar 2012

Die Natur des Geistes II (Dharmakaya/Sambogakaya/Nirmanakaya)

EIN GLÜCKLICHES NEUES JAHR 2012! 

Eine Person, die die Natur des Geistes gesehen hat wie sie [wirklich] ist und Stabilität darin erlangt hat [diese Sicht] aufrecht zu erhalten, ...wenn diese [Person] ihren Geist betrachtet, sieht sie die leere, raumgleiche Essenz - unidentifizierbar.
Die Natur des Geistes kann nicht beschrieben werden; sie ist wie der Raum.

Milarepa sagte, " Wenn es keinen Unterschied, zwischen dem Raum und dem Geist gibt, das ist der vervollkommnete Dharmakaya."

Die leere raum-gleiche Essenz ist die Qualität des Dharmakaya. Dann ist da ein lebendiges klares Bewusstsein vorhanden, das um seine leere raum-gleiche Essenz weiß. 
- die Natur der Klarheit ist Leerheit; die Natur der Leerheit ist Klarheit.
Sie sind nicht getrennt, sie sind ununterscheidbar, sie sind die Vereinigung von Klarheit und Leerheit.
Die Qualitäten des Sambogakaya entstehen aus der Natur, welche klare Bewußtheit ist. 
Von der Vereinigung von Klarheit und Leerheit erstrahlt der natürliche Glanz des Mitgefühls, der den gesamten Raum durchdringt. Er durchdringt alles was auch immer die Leerheit durchdringt. Demzufolge sagen wir, dass das Mitgefühl der Buddhas alles durchdringt. Das all-durchdringende [überall-vorhandende] Mitgefühl ist der Nirmanakaya.
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Erinnerungen der Gütigkeit, des Mitgefühls und Deiner eigenen wahren Natur, von Seiner Eminenz Garchen Rinpoche.

Übersetzungs copyright der deutschen Fassung © 2011 Daniela König.

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HAPPY NEW YEAR 2012! 

A person who has seen the nature of mind as it is and has gained stability in abiding in it, as they watch their mind they see the empty essence like space, unidentifiable. The nature of mind cannot be described; it is like space. 
Milarepa said, "When there is no difference between space and mind, that is the perfected dharmakaya." 
The empty space-like essence is the quality of dharmakaya. Then there is a vivid clear awareness that knows its empty space-like essence. The nature of clarity is emptiness; the nature of emptiness is clarity. They are not separate, they are non-distinct, they are the union of clarity and emptiness. The qualities of the sambogakaya arise from the nature, which is clear awareness. From the union of clarity and emptiness shines the natural radiance of compassion pervading all the reaches of space. It pervades wherever emptiness pervades. We thus say that the buddhas' compassion pervades everywhere. The all-pervasive compassion is the nirmanakaya. 
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Reminders of Kindness, Compassion, and Your Own True Nature by Kyabje Garchen Rinpoche 
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31. Dezember 2011

Das klare Licht des Tiefschlafs

Neben beständiger Aufmerksamkeit während des Tages und der Nacht, gibt es kein anderes Yoga des klaren Lichts.
Es beginnt damit, fähig zu sein, die Achtsamkeit während des Tages aufrecht zu erhalten. 
Wenn Dein Geist während des Tages sehr klar und scharfsinnig ist, hält dies eventuell während der Nacht an. Wenn Du einschläfst und dabei weiter die Aufmerksamkeit aufrecht erhältst, in der Vereinigung von klarer Achtsamkeit und Leerheit, wirst du zuerst den Traumzustand wahrnehmen. Diese Wahrnehmung wird "die Wahrnehmung der Brillanz des Traumes" genannt. Dann wird eventuell, durch beständige Aufmerksamkeit, sogar der Traumzustand verschwinden. Eventuell wird klare Achtsamkeit sogar während des Tiefschlafs bestehen bleiben. Das ist wie das Leuchten der Flamme einer Lampe. Dort gibt es keine Gedanken, und dabei entsteht ein subtiles Gefühl der Erholung während deines Schlafes. 
Dies ist vollendet, wenn du klare Achtsamkeit kontinuierlich aufrecht erhalten kannst--frei von der geringsten Ablenkung verweilen kannst--während des Tages und der Nacht.
Letztendlich, wirst du während des Tiefschlafes, das klare Licht des Tiefschlafs realisieren.
Was wir klares Licht nennen, ist deine Befähigung, mit klarer Achtsamkeit,
deine Gedanken und Emotionen oder Gefühle zu überragen.
Diese Gedanken, obwohl sie entstehen, verschwinden wieder ohne dich beeinflusst oder eine Spur hinterlassen zu haben.
Ein Anfänger wird die Aufmerksamkeit zuweilen aufrecht erhalten können und dann wieder unaufmerksam werden. Dies muss erst während des Tages überwunden werden. Zuerst musst du fähig sein, die gewohnten Gedanken, welche auch immer entstehen, zu zerstören, und dann dich daran gewöhnen, die klare Achtsamkeit aufrecht zu erhalten.
Wenn du dann Schlafen gehst, halte die Aufmerksamkeit aufrecht während du einschläfst, indem du die OM AH HUNG Vajra Rezitation aufrecht erhältst. Hin und wieder wirst du dich an OM AH HUNG während des Traumzustandes erinnern, und eventuell wird die Aufmerksamkeit sogar während der Tiefschlafphase bestehen bleiben.

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Erinnerungen der Gütigkeit, des Mitgefühls und Deiner eigenen wahren Natur, von Seiner Eminenz Garchen Rinpoche.

Übersetzungs copyright der deutschen Fassung © 2011 Daniela König.

Übersetzungs copyright der englischen Fassung © 2011 Ina Bieler.
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Apart from sustaining mindfulness throughout the day and night there is no other clear light yoga. It begins with being able to sustain mindfulness throughout the day. When your mind is very clear and sharp during the day, eventually it will carry through the night. When you fall asleep continuing to sustain mindfulness, in a union of clear awareness and emptiness, you will first recognize the dream state. This recognition is called "recognizing the luminosity of the dream." Then eventually, through consistent mindfulness, even the dream state will disappear, and you will rest in clarity naturally; awareness will remain. Eventually clear awareness will even remain during the deep sleep state. It is like the illumination of a lamp flame. There are no thoughts, and there is a subtle feeling of your sleep's rest. This is accomplished when you sustain clear awareness continuously--remain free from the slightest distraction--throughout day and night. 
Finally, in deep sleep you will recognize the clear light of deep sleep. What we call clear light is your ability to outshine thoughts and emotions or feelings with clear awareness. These thoughts, while arising, dissolve without having affected you or leaving a trace behind. A beginning practitioner will sustain mindfulness sometimes, and then will again become unmindful. This must first be overcome during the day. You must first be able to destroy whatever habitual thoughts arise, then habituate sustaining clear awareness. Then when you go to sleep, uphold mindfulness by falling asleep practicing the OM AH HUNG Vajra Recitation. At times you might remember the OM AH HUNG during the dream state, and eventually mindfulness will remain even in the deep sleep state. 

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Reminders of Kindness, Compassion, and Your Own True Nature by Kyabje Garchen Rinpoche 

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25. November 2011

Die 7 Augen der Weißen Tara

Während S.E. [Kyabje] Garchen Rinpoches jüngstem Besuch in Jangchubling in Dehra Dun, Indien, stellte HH Kyabgon Chetsang Rinpoche die Bedeutung der sieben Augen der Weißen Tara klar. 
Da Studenten immer und immer wieder deswegen gefragt haben, möchte Rinpoche die Erklärung zu den sieben Augen der Weißen Tara in diesem Zitat weitergeben:

"Die sieben Augen der Weißen Tara repräsentieren die Drei Tore Der Vollständigen Emanzipation und die Vier Unermesslichen
Die Drei Tore Der Vollständigen Emanzipation sind:
Wunschlosigkeit,
Formlosigkeit - allen Phänomenen ermangelt es an innewohnenden, existierenden Charakteristiken wie Farbe und Form,
und Leerheit - der erleuchtete Geist realisiert die Natur der Leerheit in den ersten beiden.

Um die Drei Tore Der Vollständigen Emanzipation zu erlangen, muss man die  
Vier Unermesslichen kultivieren.
Unermessliche Liebe
Unermessliches Mitgefühl
Unermessliche Freude
und Unermesslicher Gleichmut.
Die Vier Unermesslichen sind somit die Basis für die Drei Tore Der Vollständigen Emanzipation."

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Erinnerungen der Gütigkeit, des Mitgefühls und Deiner eigenen wahren Natur, von Seiner Eminenz Garchen Rinpoche.

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During H.E. Garchen Rinpoche's recent visit at Jangchubling in Dehra Dun, India, His Holiness Drikung Kyabgon Chetsang Rinpoche clarified the meaning of White Tara's seven eyes. As students have asked about this again and again, Rinpoche would like to pass on the explanation on White Tara's seven eyes in this quote:

    
    "White Tara's seven eyes represent the Three Gates of Complete Emancipation and the Four Immeasurables. The Three Gates of Complete Emancipation are: wishlessness, signlessness--all phenomena lack inherently existing characteristics such as color and shape, and emptiness--the enlightened mind that realizes the empty nature of the former two. In order to attain the Three Gates of Complete Emancipation one must cultivate the Four Immeasurables--immeasurable love, immeasurable compassion, immeasurable joy, and immeasurable equanimity. The Four Immeasurables are thus the cause of the Three Gates of Complete Emancipation."

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Reminders of Kindness, Compassion, and Your Own True Nature by Kyabje Garchen Rinpoche

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19. November 2011

32. Vers der Bodhisattva Übungen

"Wenn man, beeinflusst durch störende Emotionen, die Fehler anderer Bodhisattvas hervorhebt, schwächt man sich selbst. Deswegen -  nicht die Fehler derer auszusprechen, die in das große Fahrzeug eingetreten sind -  ist die Übung des Bodhisattvas."

In seinem Gebet, um in Dewachen wiedergeboren zu werden, sagt Chagme Rinpoche, dass der Fehler einen Bodhisattva zu verunglimpfen schlimmer ist, als irgendeine der 5 Handlungen mit sofortigem Resultat. Solange wir nicht wissen wer ein Bodhisattva ist und wer nicht, müssen wir extrem vorsichtig sein. Daher lehrt uns der geschwinde Weg des Vajrayana, die reine Sicht zu üben, um die Buddhanatur in allen Wesen zu erkennen, ...die Natur, die über Geschlecht, Rasse, Kultur und sozialen Status hinausgeht. Tatsächlich lehrt uns Tantra, dass wir sogar die vier Elemente als Gottheiten sehen müssen. Ein Bodhisattva, einer der zum Wohle der fühlenden Wesen handelt, platziert liebende Güte, Mitgefühl, Glaube und Respekt in den Gedankenstrom von vielen fühlenden Wesen. Wenn jemand solch einen Bodhisattva schlecht macht, werden all diese Wesen sich von ihrer Hingabe abwenden und dies wird zur Ursache für ihren Fall in die niedrigeren Bereiche. Es ist wichtig, dass Du praktizierst frei von jeglichen [dualistischen] Tendenzen, engagiere Dich nicht in Trennendes während Du vorgibst ein Dharma-Praktizierender zu sein.
Der Geist der denkt, dass sie nicht gut sind, ist ein beschmutzter Geist. Solange wie du negative Gedanken in Deinem Geist hast, ganz egal wie sehr Du versuchst rein zu sein, kannst Du nicht rein werden.
Es wird gesagt, dass alles das erscheint und existiert, allumfassende Reinheit ist, und auch, dass in jedem fühlenden Wesen ein Buddha weilt.
Der geheime Mantra Vajrayana lehrt, dass das äußere Universum ein unermesslicher Palast ist und alle inneren fühlenden Wesen sind Dakas und Dakinis. So ist die wahrhaftige Realität. Wenn Du dies verstehst, wird Dein Geist wie der Raum, sehr glückselig und freudig. Aber wenn Du einen dualistischen Blick voll Anhaftung und Ablehnung beibehältst, dann ist Dein Geist ärmlich und Du wirst anderen übel nachreden. Die Fehler oder Qualitäten die andere Traditionen haben mögen, sind irrelevant, was Leid verursacht ist Dein eigener negativer Gedanke. Wenn zum Beispiel jemand starken Glauben in einen Hundezahn entwickelt, werden sich Relikte von ihm herausbilden. Der Hundezahn ist unrein, aber die Relikte werden entstehen, wenn dein eigener Geist rein ist.
Wir müssen unseren eigenen Geist reinigen. Wir sollten uns nicht gegenseitig beleidigen und eher den Buddha Dharma aufrecht erhalten.
Der Buddha Dharma ist Liebe und Mitgefühl und wer auch immer Liebe und Mitgefühl besitzt, hält den Buddha Dharma hoch. Wer auch immer Liebe und Mitgefühl nicht besitzt, hält den Buddha Dharma nicht hoch. Im Buddha Dharma gibt es keinen Hass oder Eifersucht, und wenn wir uns im Griff von Hass und Eifersucht befinden, halten wir den Dharma nicht aufrecht. Aufgrund solcher [dualer] Tendenzen verleumden und kritisieren wir Bodhisattvas.
In den sieben Versen des Schutzes von Tara, sagt Lord Jigten Sumgön, "in die Irre geführt durch fehlgeleitete Glaubenssätze", ...eigentlich ist es nicht der Glaubenssatz, der schlecht ist, sondern eher das eigene Missverstehen davon, ist das, was schlecht ist. Es kommt von negativen Gedanken über andere, dass du "in die Irre geführt" bist. Wir Praktizierende müssen unseren Geist reinigen und eine reine Sicht, frei von jeglichen dualistischen Tendenzen, kultivieren, ...denken, dass jeder ein Buddha ist, ...dass alle fühlenden Wesen unsere Eltern sind. Wenn deine Praxis sich entwickelt hat, wirst du niemanden verleumden und noch weniger einen Bodhisattva. Wenn es jemandem misslingt Wesen in dieser Art zu unterstützen und stattdessen Gedanken der Anhaftung, der Abneigung, des Stolzes und des Missverständnisses aussendet, dann wird man in die Hölle fallen. Das ist ein Zeichen, dass ein spiritueller Lehrer keine wahre Weisheit kultiviert hat. Dennoch gilt für uns, dass wir mitfühlend mit allen sein müssen, besonders gegenüber jenen mit geringerer Weisheit.

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Erinnerungen der Gütigkeit, des Mitgefühls und Deiner eigenen wahren Natur, von Seiner Eminenz Garchen Rinpoche.

Übersetzungs copyright der deutschen Fassung © 2011 Daniela König. ...und sie dankt Jeffery Beach.
Übersetzungs copyright der englischen Fassung © 2011 Ina Bieler.
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Verse 32 of the Bodhisattva Practices: "If, influenced by disturbing emotions, one points out another bodhisattva's faults, oneself is diminished. Therefore, not speaking about the faults of those who have entered the Great Vehicle is the bodhisattvas' practice." In his Prayer to be Reborn in Dewachen, Chagme Rinpoche says that the fault of denigrating a bodhisattva is worse than any of the five deeds with immediate result. Since we do not know who is and who is not a bodhisattva, we must be extremely careful. Thus the swift path of Vajrayana teaches us to train in pure view, to recognize the buddha nature in all beings, the nature which transcends gender, race, culture and social status. In fact tantra teaches that we must even see the four elements as deities. A bodhisattva, one who acts for the welfare of sentient beings, places loving kindness, compassion, faith, and respect into the mind streams of many sentient beings. If someone denigrates such a bodhisattva, all those beings will turn away from devotion, and this becomes the cause for their plunge into the lower realms. It is important that you practice free from any bias, do not engage in separation while pretending to be a dharma practitioner. The mind that thinks they are not good is a dirty mind. As long as you have negative thoughts in your mind, no matter how much you attempt to be pure, you cannot become pure. It is said that everything that appears and exists is all-encompassing purity, and also that within every sentient being dwells the buddha. The Secret Mantra Vajrayana teaches that the external universe is an immeasurable palace, and all the internal sentient beings are dakas and dakinis. This is how it truly is in reality. When you understand this, your mind becomes like space, very blissful and happy. But if you hold a biased view of attachment and aversion, your mind is miserable and your will slander others. The faults or qualities other traditions may have are irrelevant, what causes harm is your own negative thought. For instance, if one gives rise to strong faith in a dog's tooth, relics will emerge from it. The dog's tooth is impure, but relics will emerge if your own mind is pure. We have to purify our own minds. We should not insult each other, but rather uphold the Buddha Dharma. The Buddha Dharma is love and compassion, and whoever possesses love and compassion upholds the Buddha Dharma. Whoever does not possess love and compassion does not uphold the Buddha Dharma. In the Buddha Dharma there is no hatred or jealousy, and if we are in the grip of hatred and jealousy we do not uphold the Dharma. It is because of such bias that we denigrate and criticize bodhisattvas. In the Seven Verses of Protection of Tara, Lord Jigten Sumgon says, “deceived by errant dogma;” actually, it is not the dogma that is bad, but rather one's misunderstanding of it it is bad. It is through negative thoughts about others that you are “deceived.” We practitioners must clean our minds and cultivate pure view free from any bias, thinking that everyone is a buddha, all sentient beings are our parents. When your practice has developed you will not denigrate anyone, much less a bodhisattva. If one fails to benefit beings in this way, and instead transmits thoughts of attachment, aversion, pride, and misconception, one will be plunged into hell. This is a sign that a spiritual master doesn't have cultivated true wisdom. Yet for us, we must be compassionate toward all, especially toward those with inferior wisdom.

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Reminders of Kindness, Compassion, and Your Own True Nature by Kyabje Garchen Rinpoche Translation copyright © 2011 Ina Bieler. All rights reserved. The quotes may be forwarded to friends, but all other uses are reserved.

21. Oktober 2011

Der Buddha im eigenen Geist

Mache Dir keine Sorgen über die Erleuchtung; der Buddha ist bereits in deinem Geist, bereit erkannt zu werden. Aber da wir uns nicht nach innen kehren können und stetig abgelenkt sind, misslingt es uns den Buddha zu erkennen. Wenn frühere Gedanken vergangen sind und zukünftige Gedanken noch nicht entstanden sind, in diesem Raum zwischen den Fixierungen, kannst Du einen flüchtigen Einblick in die Natur des Geistes erhaschen, die beständig ist wie der Raum; das ist der Buddha. Wenn du in dieser Natur konstant verweilst, bist du erleuchtet. 
Wann auch immer du aufhörst zu greifen, gibt es keine Ursache für Samsara. Wann auch immer du beginnst zu greifen, hast du wieder die Ursache für Samsara geschaffen. 
Der Buddha ist tatsächlich nicht irgendwo weit weg. Der Buddha ist immer bereit erkannt zu werden. Wenn du die Fixierung an ein Selbst nicht aufgibst, aber versuchst Samsara zu entkommen indem du deinen Körper abkapselst [dich von anderen fern hälst], wirst du immer noch nicht befreit sein. Wenn du die Fixierung an ein Selbst aufgibst, während du weiterhin in dieser Welt lebst, wirst du befreit sein.
Insbesondere dann, wenn Schwierigkeiten und Leiden aufkommen, greife nicht nach ihnen, lasse diese Gedanken sich in den Raum auflösen. Auch, wenn es ein externes soggenanntes Problem gibt, braucht der Geist nicht zu greifen. 
Menschen, die das nicht verstehen begehen manchmal Selbstmord, [da sie] unfähig [sind] sogar das kleinste Problem zu ertragen. 
Der Buddha ist nirgendwo abseits deines eigenen Geistes.

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Reminders of Kindness, Compassion, and Your Own True Nature by Kyabje Garchen Rinpoche

Translation copyright from Tibetan to English © 2011 Ina Bieler. All rights reserved. 
Translation copyright from English to German © 2011 Daniela König. All rights reserved. 

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Do not worry about enlightenment; the Buddha is within your mind already, ready to be seen. But because we cannot turn inward and are constantly distracted we fail to recognize the Buddha. When past thoughts have ceased and future thoughts not yet arisen, in this space between fixations, you can glimpse the nature of mind abiding like space; this is the Buddha. If you remain within this nature continuously, you are enlightened.  Whenever you stop to grasp there is no cause of samsara. Whenever you begin to grasp, you have again created the cause of samsara. The Buddha is actually not somewhere far away. The Buddha is always ready to be seen. If you do not give up the fixation to a self, but try to escape from samsara by secluding your body, you will still not be liberated. If you give up the fixation to a self, while continuing to live in the world, you will be liberated. 
In particular when difficulties and suffering arise, do not grasp at them, let these thoughts dissolve into space. Even if there is an external so-called problem, the mind does not need to grasp. People who do not understand this sometimes commit suicide, unable to bear even the slightest problem. The Buddha is nowhere apart from your own mind.
 
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Reminders of Kindness, Compassion, and Your Own True Nature by Kyabje Garchen Rinpoche 

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11. Oktober 2011

Vergangene Leben sind Illusionen

In der Vergangenheit hast du unzählige Leben angenommen, du hast unzählbare Körper angenommen. Es liegt kein Nutzen darin zu wissen, was du in einem vergangenen Leben warst. Es ist wichtig sich auf die Zukunft vorzubereiten, nach Erleuchtung zu streben. Von der entgültigen Perspektive aus sind frühere Leben, tatsächlich, Illusionen. Auf der relativen Ebene reden wir über Anzahl und verschiedene Lebenszeiten, aber es gibt tatsächlich nur ein einziges Kontinuum des Geistes, das sich jenseits von Geburt und Tod befindet. Von der Perspektive des Geistes selbst, gibt es kein vergangenes Leben, kein jetziges Leben, kein zukünftiges Leben, und keinen Bardo. Vergangene Leben sind Illusionen, irreal, also sinniere nicht über Illusionen. Du musst nichts über sie wissen, da sie nur zur relativen Ebene gehören und nicht zur ultimativen Wahrheit. Was für dich jetzt wichtig ist, ist deinen Selbstanhaftung zu vernichten und die Natur des Geistes zu erkennen. Denke nicht über die Vergangenheit oder die Zukunft nach. Denke nicht einmal über die Gegenwart nach, halte nicht an irgendeinem Gedanken fest. Betrachte deinen Geist jetzt im Moment. Betrachte seinen reinen, natürlichen Zustand so wie er ist.
Halte dich nur an Bodhicitta, Liebe und Mitgefühl, und sonst nichts, Tag und Nacht. Reinige deinen Geist ständig, durch die Aufrechterhaltung der Bewusstheit des natürlichen Zustandes.

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Erinnerungen der Gütigkeit, des Mitgefühls und Deiner eigenen wahren Natur, von Seiner Eminenz Garchen Rinpoche.

Übersetzungs copyright der deutschen Fassung © 2011 Daniela König.
Übersetzungs copyright der englischen Fassung © 2011 Ina Bieler.
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In the past you have taken on countless lives, you have assumed
innumerable bodies. There is no benefit in knowing what you were in a
past life. It is important to prepare for the future, to strive for
enlightenment. From the ultimate perspective, past lifetimes are, in
fact, illusions. On the relative level we talk about numbers and
different lifetimes, but in fact there is only a single continuum of
mind, that is beyond birth and death. From the perspective of
mind-itself there is no past life, no present life, no future life, and
no bardo. Past lives are illusions, unreal, so do not ponder over
illusions. You don't have to know about them, as they only belong to
the relative level, not the ultimate truth. What is important for you
now is to destroy self-grasping and to see the nature of mind. Do not
think about the past or the future. Do not even think about the
present, do not cling to any thought. Look at your mind right now. Look
at the pure natural state as it is.
Only hold on to bodhchitta, love and compassion, and nothing else, day
and night. Always purify your mind by sustaining awareness of the
natural state.

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Reminders of Kindness, Compassion, and Your Own True Nature by Kyabje
Garchen Rinpoche

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4. Oktober 2011

Befreiung duch das positive Gewohnheitsmuster



Um einen positiven Abdruck in deinem Geistesstrom zu generieren, solltest du immer das Mantra einer Gottheit rezitieren, wie das Mantra von [Buddha] Amitabha, oder zu Hause eine Mantra-CD abspielen. Stelle dir vor, dass deine Yidam Gottheit immer über deinem Kronen-[Chakra] verweilt. Denke: „wenn ich sterbe ist es wichtig, dass mein Bewusstsein [den Körper] über das Kronen-[Chakra] verlässt und mit Amitabha eins wird.“
Wenn du dir das dein Leben lang angewöhnst, dann wird – selbst wenn du plötzlich stirbst, zum Beispiel durch einen Autounfall – dein Bewusstsein mit der Yidam Gottheit über deinem Kopf eins werden, bedingt durch das Gewohnheits-Muster, [das du] geprägt hast, als du am Leben warst. Dann wirst du zweifellos befreit werden, auch wenn du nicht die Zeit hast Phowa zu praktizieren. Deshalb ist es wichtig, dass du dich wiederholt [an diese Übung] erinnerst, so lange du am Leben bist.

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Reminders of Kindness, Compassion, and Your Own True Nature by Kyabje Garchen Rinpoche

Translation copyright from Tibetan to English © 2011 Ina Bieler. All rights reserved. 
Translation copyright from English to German © 2011 Daniela König. All rights reserved.
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In order to form a positive imprint in your mindstream, you should always recite a deity's mantra such as the Amitabha mantra, or play a mantra CD in your home. Think that your yidam deity always abides above your crown. Think, 'when I die it is important that my consciousness leaves through the crown and merges with Amitabha.' If you habituate this throughout your life, then even if you die suddenly, for instance in a car accident, your consciousness will merge with the yidam deity above your crown due to the habitual pattern formed when you were alive. Then you will be liberated doubtlessly even if you do not have the time to practice Phowa. Thus it is important that you repeatedly remember this for as long as you are alive.

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Reminders of Kindness, Compassion, and Your Own True Nature by Kyabje Garchen Rinpoche

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Die eigentliche Praxis der OM AH HUNG Vajra Rezitation:

Als reguläre Meditationssitzung ist es das Beste diese Praxis am Morgen in der Dämmerung auszuführen, tatsächlich solltest du sie allerdings während des ganzen Tages machen. Jedes Mal wenn du atmest kannst du diese Praxis ausführen, …und du atmest immer - oder etwa nicht?
Wenn du die Luft einatmest denke „OM“. Du musst das nicht visualisieren oder laut aussprechen; denke einfach „OM“. Wenn der Atem-Wind den Nabel erreicht denke „AH“, und wenn du ausatmest denke „HUNG“. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem „AH“ beim Nabel. Die Quintessenz des Windes wird zurückbehalten und die abgestandene Luft wird immer ausgeatmet. Denke, in den regulären Meditationssitzungen, beim Einatmen daran, dass du die oberen Winde herunterdrückst und gleichzeitig die unteren Winde heraufziehst, indem du behutsam den Anus verengst. Diese „Vereinigung der oberen und unteren Winde“  formt eine ei-förmige Sphäre im Nabelzentrum.
Halte deinen Atem für eine kurze Zeit und untersuche die Natur des Geistes.
Halte  den Atmen nicht zu lange an, nur so lange es angenehm ist. Atme wieder aus und denke „HUNG“.
Bei deinen alltäglichen Aktivitäten ist es nicht nötig den Atem anzuhalten; Du kannst ganz natürlich atmen und dabei „OM AH HUNG“ denken. Das Hauptaugenmerk ist immer auf dem Feuer im Nabel; und eventuell entsteht [dabei] Wärme. Tatsächlich ist diese Wärme bereits dort, aber gewöhnliche Wesen nehmen sie nicht wahr. Diese Praxis ist eine exzellente Methode Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten; es ist eine Methode den Geist mit dem Atem zu vereinen. Wenn es uns an Aufmerksamkeit mangelt, gehen die Winde und der Geist separate Wege… und wir werden in die Irre geleitet.

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Reminders of Kindness, Compassion, and Your Own True Nature by Kyabje Garchen Rinpoche

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The actual practice of the OM AH HUNG Vajra Recitation:

As a formal meditation session it is best to do this practice in the morning at dawn, but you should actually do it throughout the day. You can do this practice whenever you breathe, and you always breathe, don't you? When you inhale the air think "OM." You do not have to visualize it or say it out loud; just think "OM." When the wind reaches the navel think "AH," and when you exhale the wind think "HUNG." The main focus is on the AH at the navel. AH has the nature of fire and is heat. When you inhale the wind think that the wind dissolves into the AH at the navel. The quintessence of the wind is kept, and the stale air is always exhaled. In formal meditation sessions, as you inhale think that you are pressing down the upper winds and simultaneously draw up the lower winds by gently contracting the anus. This "union of the upper and lower winds" forms an egg-shaped sphere at the navel center. Hold your breath for a short time and observe the nature of mind.
Do not retain the wind too long, only as much as is comfortable. Again exhale and think "HUNG." In your daily activities there is no need to hold the breath; you can just breathe naturally and think "OM AH HUNG." The main focus is always on the fire at the navel, and eventually warmth will arise. This warmth in fact is already there, but ordinary beings do not recognize it. This practice is an excellent method to sustain mindfulness; it is a method to unite the mind with the winds. If we lack mindfulness the winds and mind go separate ways. and we become deluded.

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Reminders of Kindness, Compassion, and Your Own True Nature by Kyabje Garchen Rinpoche

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2. Oktober 2011

Die OM AH HUNG Vajra Rezitation, Teil 1


Was stellen die Om, Ah, und Hung Silben dar? Om stellt die Vajra Form dar, die Vereinigung von Erscheinung und Leerheit. Ah stellt die Vajra Rede dar, die Vereinigung von Klang und Leerheit. Hung stellt den Vajra Geist dar, die Vereinigung von klarem Gewahrsein und Leerheit. Diese drei werden "die drei Geheimnisse" genannt. Nicht nach wahrgenommener Form zu greifen ist die Vereinigung von Erscheinung und Leerheit. Formen erscheinen weiterhin und werden gesehen, jedoch wird an ihrer Realität nicht angehalten. Nicht an wahrgenommenen Klang zu greifen ist die Vereinigung von Klang und Leerheit. Klänge werden weitherhin wahrgenommen, jedoch wird an ihrer Realität nicht angehalten. Wenn der Geist weder an Erscheinungen noch Klängen anhält, wird er ganz natürlich in der Vereinigung von Gewahrsein und Leerheit ruhen, und daher nicht an mentalen Enstehungen anhalten. Die drei Vajras sind im Vajra des Geistes enthalten. 
Folglich ist die Stirn, der Hals und das Herz aller Gottheiten mit Om, Ah, und Hung gekennzeichnet -— obgleich Gottheiten in unzähligen Formen erscheinen, ist das Kernwesen ihres Körpers, ihrer Rede und ihres Geistes, das selbe. 
 
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The Om Ah Hung Vajra Recitation, Part 1:

What do the Om, Ah, and Hung syllables represent? Om represents the vajra of form, the union of appearance and emptiness. Ah represents the vajra of speech, the union of sound and emptiness. Hung represents the vajra of mind, the union of clear awareness and emptiness. These are called "the three secrets." When there is no grasping to perceived form, this is the union of appearance and emptiness. Forms continue to appear and are seen, yet there is no grasping at their reality. When there is no grasping at perceived sounds, this is the union of sound and emptiness. Sounds continue to be heard, yet there is no grasping at their reality. If the mind neither grasps at sights nor sounds, it will naturally rest within the union of awareness and emptiness and thus will not grasp at mental arisings either. The three vajras are contained within the vajra of the mind. Thus the Om, Ah, and Hung syllables mark the forehead, throat, and heart of all deities-—while deities appear in myriad
 forms, the essence of their body, speech, and mind is the same.

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Die OM AH HUNG Vajra Rezitation, Teil 2


Manchmal fragen Menschen, „Sind wir ‚Eins‘ oder ‚das Selbe‘?“, wir sind weder noch.
Gibt es ‚einen‘ Raum oder gibt es verschiedene ‚selbe‘ Räume? Raum ist  weder ‚Eins‘ noch ‚das Selbe‘, und so verhält es sich auch mit der Natur des Geistes.
Der Versuch es auszuknobeln, indem man es mit ‚Eins‘ oder ‚das Selbe‘ etikettiert,
ist nur eine weitere mentale Anhaftung.
Gleichermaßen gibt es weder ‚einen‘ Buddha noch ‚mehrere‘ Buddhas.
Man kann nicht sagen, dass es nur einen gibt, denn es gibt unendlich viele Buddhas.
Dennoch kann man auch nicht sagen, dass es viele gibt, da ihre Essenz eine einzige Basis hat – Leerheit und Mitgefühl beständig wie Raum.
Deswegen greife nicht nach  Singularität (Einzelnsein), noch nach Multiplizität (Vielsein).
Was auch immer erscheint, sie [die Phänomene] sind leer von einer Eigennatur, wie ein Regenbogen am Himmel.  Es mangelt an einer ihnen innewohnenden Existenz, so wie sie erschaffen sind und doch unbeständig sind. Die Natur des Geistes aller Wesen verbleibt wie Raum – sie ist unerschaffen. Während ihre Körper verschiedenartig erscheinen, hat der Geist aller Wesen dieselbe Essenz.
Es gibt nur ein solches Ding das „Geist“ genannt wird, wie es auch nur ein solches Ding gibt, das „Wasser“ genannt wird, auch wenn Wasser sich auf die verschiedensten Arten und Weisen manifestiert – als Ozean, Flüsse, Regen, Tropfen etc.
Wenn jeder OM AH HUNG praktizieren würde, hätte ihre Achtsamkeit dieselbe Essenz ohne den geringsten Unterschied in der Qualität oder Größe.

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OM AH HUNG Vajra Recitation, Part 2:


Sometimes people ask, "Are we 'one' or 'the same'?" Well, we are neither.
Is there "one" space, or are different spaces "the same"? Space is neither "one" nor "the same," and so is the nature of mind. Trying to figure it out by labeling it "one" or "the same" is just another mental fixation.
Likewise, there are neither one nor many Buddhas.
You can't say there is only one, as there are limitless Buddhas, yet you can't say there are many, as their essence is a single ground--emptiness and compassion abiding like space.
Thus, do not grasp at singularity or multiplicity.
Whatever appear are empty of self nature, like a rainbow in the sky. They lack inherent existence, as they are compounds and thus impermanent.
The nature of mind of all beings always remains like space; it is uncompounded. While their bodies appear diversely, the mind of all beings has the same essence.
There is only one such thing called "mind," just as there is only one such thing called "water," although water manifests in different ways--as oceans, 
rivers, rain,drops, etc.
If everyone were to practice OM AH HUNG, their mindfulness would have the same essence without the slightest difference in quality or size.

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Reminders of Kindness, Compassion, and Your Own True Nature by Kyabje Garchen Rinpoche

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Die OM AH HUNG Vajra Rezitation, das Nabelchakra


Von allen Chakren des Körpers ist der Nabel das wichtigste [Chakra]. Unser menschlicher Körper hat sich zuerst vom Nabel aus geformt, durch den wir mit unseren Müttern verbunden waren. Das Nabelchakra ist der königliche Sitz aller Winde im Körper und im speziellen des Windes der sich auf das Feuerelement bezieht. Das Feuer im Nabel ist Vajrayogini und jeder besitzt es; die Wesen nehmen es nur nicht wahr. Das Nabelchakra ist das meist stabilisierenste, erdende Chakra; deswegen ist es ratsam alle Visualisierungen ins Nabelchakra zu dirigieren. Durch die Fokussierung auf das Nabelchakra gehen die Winde nach unten und somit beruhigt sich der Geist. Manchmal, während man sich auf die Visualisationen im Herzen ausrichtet, kann dadurch, dass die Winde ins Herzchakra eintreten, es zu emotionaler Unausgeglichenheit und mentaler Instabilität kommen. Sich auf das Nabelchakra zu fokussieren ist daher sicherer. 

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OM AH HUNG Vajra Recitation:

Of all the chakras in the body, the navel is the most important one. Our human body first formed from the navel through which we were connected to our mothers. The navel chakra is the royal seat of all winds in the body, and in particular the wind pertaining to the fire element. The fire at the navel is Vajrayogini and everyone has it; beings only do not recognize it. The navel chakra is the most stabilizing, grounding chakra; therefore it is advisable to direct all visualizations to the navel chakra. By focusing on the navel chakra the winds move down, and thus the mind settles. Sometimes when focusing on visualizations at the heart center, as the winds enter the heart chakra it could lead to emotional imbalance and mental instability. Focusing on the navel center is thus more secure.

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